Wuppertal · Bergisches Land · Immobilienmakler
Manche Menschen planen ihren Weg.
Ich bin gegangen.
Kapitel 01
Realschule Wuppertal. Die neunte Klasse — zweimal. Mathe, Erdkunde, Chemie. Nicht gerade meine Welt damals. Wer mich als 15-Jährigen gefragt hätte wohin das führt, hätte sicher nicht auf „macht später seinen Elektrotechnikermeister, baut Fabrikanlagen auf und wird IHK-geprüfter Technischer Betriebswirt" getippt.
Aber ich hatte schon damals eine Eigenschaft die sich durch mein ganzes Leben zieht: Wenn ich mir etwas in den Kopf setze, dann mache ich das. Punkt. Nicht weil mir jemand sagt dass ich es soll — sondern weil ich mir selbst vertraue. Mit dem Kopf durch die Wand, wenn es sein muss.
Manchmal entwickeln sich Menschen eben nicht nach Plan. Manchmal entwickeln sie sich besser.
Kapitel 02
Wuppertal, Anfang der 90er. Ein junger Mann auf der Bühne, vor hunderten von Zuschauern. In der D-Junior-Klasse haben wir zehn Turniere getanzt — neunmal Platz 1, einmal Platz 3. Der direkte Aufstieg in die C-Hauptklasse war die Folge.
Das ist kein „bisschen tanzen am Wochenende". Das ist Turniersport. Disziplin, Druck, Wettkampf — und bedingungsloses Vertrauen in deinen Partner.
Perfektion entsteht nicht durch Talent. Sie entsteht durch tausend Wiederholungen. Und durch den Willen weiterzumachen wenn andere aufhören.
Dann gingen wir getrennte Wege. Meine Tanzpartnerin und ich. Aus Gründen, die wir heute beide nicht mehr kennen. Das Leben hatte andere Pläne.
Kapitel 03
Ich bin zur Marine gegangen. Acht Jahre. Als Elektriker auf dem Versorger Freiburg — zuständig für Pumpen, Frischwasserversorgung, Kläranlage. Alles was ein Kabel hatte, war meins. Kein Glamour. Aber Verantwortung vom ersten Tag an.
Die Marine hat mir etwas beigebracht das ich vorher nicht kannte: Manchmal muss man sich einordnen. Nicht weil man schwach ist — sondern weil das System es verlangt. Ich hab das gelernt. Innerlich geblieben bin ich trotzdem der der ich war.
Dann durfte ich etwas tun das nicht viele können: ein neues Schiff in Betrieb nehmen. Die Fregatte Sachsen. 2001 — nicht um zuzuschauen. Sondern um zu bauen.
2004 legte ich in Flensburg meine Meisterprüfung ab — mitten in der Marine-Zeit. Weil stehen bleiben keine Option war.
Kapitel 04
Nach der Marine kam die Wirtschaft. Dreizehn Jahre als Instandhaltungsleiter. Einen kompletten Produktionsstandort in Beton aus dem Nichts aufgebaut — Infrastruktur, Maschinen, alle Gewerke. Wenn etwas stand, musste es wieder laufen. Nicht irgendwann. Jetzt.
In dieser Zeit wurde ich Vater. Mit 32 zum ersten Mal. Mit 37 zum zweiten Mal. Ein Junge, ein Mädchen. Heute 18 und 13. Die beiden sind der Beweis dass das Leben auch neben der Arbeit weitergeht — und weitergehen muss.
Mit 39 hat man mich gefragt ob ich die Produktionsleitung übernehmen will. Ich hab ja gesagt — aber nur wenn ich's fundiert mache. IHK. Geprüfter Technischer Betriebswirt. Der Älteste im Kurs. Die anderen? Mitte zwanzig.
Derselbe der in der neunten Klasse zweimal sitzengeblieben war — bestand 2016 seinen IHK-Abschluss. Manchmal braucht man einfach den richtigen Moment.
Kapitel 05
In der IHK-Ausbildungszeit ist mir etwas aufgefallen. Ich hab angefangen zu analysieren — was sind eigentlich meine Stärken? Ich hab Freunde gefragt. Bekannte. Familie.
Und plötzlich war es offensichtlich: Immobilien waren immer um mich rum. Ich hatte für die Firma Immobilien verwaltet. Für Freunde Bewertungen gemacht, Verkäufe organisiert — ohne es bewusst zu tun. Als Elektriker und Meister hatte ich jahrelang an Gebäuden gearbeitet. Ich kannte Gebäude von innen wie kaum ein anderer.
Ich hatte es nur nie gesehen.
Kapitel 06
2018. Keine Rücklagen. Keine Absicherung. Ich hab mich kündigen lassen und bin gesprungen.
Nicht weil es klug war — sondern weil ich überzeugt war. Wer mich kennt weiß: Wenn Sascha sich etwas in den Kopf setzt, dann macht er das. Die Frage ist nie ob — sondern wann.
Das Leben hat mich in dieser Zeit auch nicht geschont. 2020 die Scheidung. Zwei Kinder, ein neues Kapitel. Wer durch solche Phasen geht und trotzdem seinen Weg macht, der weiß was Haltung bedeutet. Und was es heißt aufzustehen wenn man hingefallen ist.
Heute führe ich Oertel Immobilien im Bergischen Land. Nicht als klassischer Makler — sondern als jemand der komplexe Situationen kennt. Aus eigenem Erleben. Beides kenne ich.
Kapitel 07
Das erste Foto: schwarz-weiß, jung, auf der Bühne. Das zweite: Smoking, golden, strahlend.
Dieselbe Frau. Über dreißig Jahre später. Wieder an meiner Seite.
Meine Tanzpartnerin von damals — bald meine Frau.
Manche Dinge brauchen einfach ihre Zeit. Und manche Menschen findet man zweimal.
Wuppertal. Bergisches Land. Zu Hause.
Persönliches Gespräch
Kein Formular. Keine Verpflichtung. Einfach ein erstes Gespräch — ich höre zu.
Sascha Oertel · Oertel Immobilien · Wuppertal
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